Energie dort gewinnen, wo sie entsteht

Mit der thermischen Abfallbehandlung gewährleisten wir nicht nur Entsorgungssicherheit, sondern leisten gleichzeitig einen Beitrag zur Strom- und Wärmeversorgung der Region aus der thermischen Abfallverwertung.

Siedlungsabfall verfügt über einen Energiegehalt, der durchschnittlich mit dem von Braunkohle vergleichbar ist. Ein Teil des Abfalls besteht aus biogenen Bestandteilen. Die bei der thermischen Behandlung gewonnene Energie wird zur regionalen Versorgung mit Strom und Wärme genutzt. Somit versorgen wir in Bielefeld und Hameln im Dreijahresdurchschnitt rund 110.000 Haushalte mit Strom und rund 36.000 Haushalte mit Fernwärme.

Im Vergleich zur getrennten dezentralen Erzeugung von Strom und Wärme können nach unseren Berechnungen fossile CO₂-Emissionen vermieden werden.

Vorteil: Kraft-Wärme-Kopplung

Um bei der Energieerzeugung einen möglichst hohen Wirkungsgrad zu erzielen, setzen wir dabei auf das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung. Das bedeutet, dass Strom und Wärme kombiniert erzeugt werden. Die R1-Kennzahl nach Anlage 2 zum Kreislaufwirtschaftsgesetz, eine gewichtete Effizienzkennzahl für Abfallverbrennungsanlagen, liegt bei unseren Anlagen behördlich bestätigt mit 0,809 in Hameln und mit 0,904 in Bielefeld deutlich über dem gesetzlichen Mindestwert von 0,60 für Anlagen, die bis zum 31. Dezember 2008 genehmigt worden sind.