Genehmigungsverfahren zur Errichtung und zum Betrieb einer Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KMVA)

Die MVA Bielefeld-Herford GmbH (MVA) plant die Errichtung und den Betrieb einer Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage (KMVA) am Standort der MVA. Hierfür wurde im März 2019 ein Genehmigungsantrag bei der Bezirksregierung Detmold eingereicht, dem im November 2019 in Form einer 1. Teilgenehmigung stattgegeben wurde. In dieser Teilgenehmigung wurde unter anderem insbesondere auf die umweltrelevanten Themen eingegangen.

Ende Juni 2021 wurde seitens der MVA Bielefeld-Herford GmbH der Antrag zur Erteilung der 2. Teilgenehmigung für die Errichtung und den Betrieb einer KMVA eingereicht. In diesem Teil wird präzisiert, wie der Baukörper der Klärschlamm-Monoverbrennungsanlage aussieht. Außerdem wird aufgezeigt, welche technischen Anlagenprinzipien bzw. -komponenten zum Einsatz kommen sollen. Ergänzend dazu werden ebenfalls etwaige Änderungen zur 1. Teilgenehmigung dargestellt. Diese Änderungen betreffen jedoch weder die Menge, noch den Verkehr oder die Emissionen. Hier wird sich nichts an dem nachhaltigen ökologischen Konzept der MVA Bielefeld ändern!

Weitere Informationen erhalten Sie im folgenden Statement des MVA-Geschäftsführers, Stefan Pöschel.

Im nächsten Schritt werden die Antragsunterlagen zum Genehmigungsverfahren nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG) für die MVA Bielefeld-Herford GmbH seitens der Bezirksregierung Detmold der Öffentlichkeit zur Einsicht zur Verfügung gestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger können diese dann im Auslegungszeitraum vom 18. Oktober 2021 – 17. November 2021 an drei verschiedenen Stellen persönlich vor Ort einsehen.

Weitere Informationen dazu finden Sie am 11. Oktober 2021 in der Tagespresse sowie im Amtsblatt der Bezirksregierung Detmold unter www.bezreg-detmold.nrw.de/service/bekanntmachungen-amtsblaetter.