Umwelt - Klimaschutz
31.07.2010 | 17:03 Uhr

Ökologische Nachhaltigkeit als Grundsatz

Aufgrund biologischer und chemischer Prozesse des biogenen Anteils von Restabfall auf Deponien entstanden in der Vergangenheit klimaschädliche Emissionen wie Kohlendioxid und Methan, welches 21-mal klimaschädlicher als Kohlendioxid ist. Diese Emissionen haben maßgeblich mit zur Entstehung des Treibhauseffekts beigetragen.

Durch Verringerung von Deponiekapazitäten und der Nutzung des austretenden Deponiegases sowie die zunehmende Verwertung des Abfalls in Verbrennungsanlagen konnten die Emissionen erheblich gesenkt werden.

Die thermische Abfallbehandlung führt heute durch die Einsparung von Primärenergieträgern (Kohle, Gas, Erdöl) zu einer Verminderung von klimarelevanten Emissionen. Zudem besteht ein Teil des Abfalls aus Material biogenen Ursprungs. Pflanzen und Bäume haben während ihrer Wachstumsphase bereits CO2 aus der Luft aufgenommen und der Umwelt dadurch entzogen. Bei der Verbrennung wird dieses gespeicherte CO2 wieder abgegeben, verursacht somit keine zusätzlichen CO2-Emissionen - ist also klimaneutral.

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